Hat der Produktionsprozess einen Einfluss auf die Triglyzeride von Kürbiskernöl?
Ein Kooperationsprojekt mit einer Ölmühle klang zunächst einfach: Wie verändern sich die Triglyceride im Kürbiskernöl während der Produktion – vom Trocknen der Kerne über das Rösten bei rund 130 Grad bis zum Pressen? Auf Ebene einzelner Molekülspezies zeigte sich jedoch eine erhebliche Messstreuung.
In diesem Webinar berichtet Thomas Züllig, wie das Problem gemeinsam mit der Softwareentwicklung gelöst wurde.
Das nehmen Sie mit:
- Wie sich mit einem nichtlinearen Least-Square-Verfahren aus Fragmentspektren die relativen Anteile einzelner Molekülspezies innerhalb eines Triglycerid-Peaks deutlich präziser bestimmen lassen – mit einer Reduktion der relativen Standardabweichung auf unter 20 Prozent
- Wie sich diese Methode über Wiederfindungsexperimente und einen orthogonalen Abgleich mit GC-FID absichern lässt
- Wie sich am konkreten Beispiel von 92 identifizierten Triglycerid-Spezies aus 27 Acylketten zeigen lässt, dass bereits das Trocknen der Kerne bei 60 Grad statt 40 Grad zu einem messbaren Verlust ungesättigter Fettsäuren führt – während das anschließende Rösten kaum noch Unterschiede macht
Ideal für alle, die in der Lipidomics mit molekularer Auflösung arbeiten und Messgenauigkeit auf Einzelspezies-Ebene brauchen.
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Thomas Züllig
Hat der Produktionsprozess einen Einfluss auf die Triglyzeride von Kürbiskernöl?




