Jeder vierte Schwarzwälder Schinken geht ins Ausland
Die Hersteller von Schwarzwälder Schinken profitieren von einem wachsenden Exportmarkt. Jeder vierte im Schwarzwald produzierte Schinken werde mittlerweile außerhalb Deutschlands verkauft, teilte der Schutzverband Schwarzwälder Schinkenhersteller am Freitag in Feldberg im Südschwarzwald mit. Der Auslandsmarkt wachse jedes Jahr im Schnitt um drei Prozent, der Exportanteil betrage 25 Prozent. Schwarzwälder Schinken habe sich zum meistverkauften geräucherten Rohschinken Europas entwickelt.
«Motor des Wachstums ist der Lebensmitteleinzelhandel», sagte der Verbandsvorsitzende Hans Schnekenburger. Da der deutsche Handel immer stärker im Ausland präsent sei, werde dort auch der Schwarzwälder Schinken bekannter. «Die Supermarktketten wandern ins Ausland. Und im Rucksack haben sie Schwarzwälder Schinken als Vesper dabei.» Das Lebensmittel werde somit zum Exportschlager. Die stärksten Absatzmärkte seien Frankreich, Spanien sowie die Beneluxländer, Wachstum gebe es zudem in Osteuropa.
Im vergangenen Jahr haben die Hersteller nach eigenen Angaben insgesamt 8,77 Millionen Schwarzwälder Schinken verkauft. Rund 80 Prozent des Schinkens gingen demnach über den Supermarkt und Discounter an den Kunden. -(dpa)-
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