Nach Gerichtsurteil: GOLDBERG „Intense Ginger“ wird zu „Ginger Beer“

04.12.2017 - Deutschland

Im Jahr 2012 entschied das Kammergericht Berlin, dass der Name „Ginger Beer“ für alkoholfreie Getränke irreführend und damit unzulässig sei. Das Ginger Beer von GOLDBERG & Sons trug aus diesem Grund bisher den Namen „Intense Ginger“. Das Landgericht München sprach jetzt ein neues Urteil. Das Ergebnis: Die Verkehrsauffassung zu dem Softdrink hat sich geändert, damit darf der Name „Ginger Beer“ nun in Deutschland verwendet werden.

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Nach Gerichtsurteil: GOLDBERG „Intense Ginger“ wird zu „Ginger Beer“

„Die Mitglieder der Kammer, die zu den angesprochenen Verkehrskreisen gehören, kennen ‚Ginger Beer’ aus eigener Wahrnehmung“, heißt es in dem Urteil. Und weiter: „Der verständliche Verbraucher geht nicht davon aus, dass ein Produkt mit diesem Namen bierhaltig ist.“ Von einer Irreführung, wie es das Kammergericht Berlin 2012 geurteilt hatte, könne daher nicht mehr ausgegangen werden.

„Fehler, der inländische Abfüller benachteiligt“
Thomas Herro von der Kölner Kanzlei Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum, der das Urteil für einen Getränkefachgroßhandel erstritten hat, sagte dazu, dass nun alle gegorenen Getränke, die im Ausland als Bier verkauft werden, auch in Deutschland unter dieser Bezeichnung vertrieben werden könnten. Des Weiteren räumte er der deutschen Bierverordnung bisher einen Fehler ein, „der inländische Abfüller benachteiligt“.

Als Ginger Beer bekannt – vor allem in der Gastronomie
Andreas W. Herb, CEO der MBG Group, blickt positiv auf das Urteil: „Der Name ‚Ginger Beer’ ist – vor allem in der Gastronomie – seit Jahren bekannt und wird dort von Barkeepern und Vertrieblern verwendet. Es ist also vollkommen richtig, dass das Landgericht München nun so geurteilt hat.“ Eine Verwechslung mit einem alkoholhaltigen Bier oder eine Irreführung sieht Herb nicht.

GOLDBERG reagiert als Erstes und benennt sein bisheriges Intense Ginger nun in Ginger Beer um – das Produkt an sich bleibt unverändert. „Unser bisheriges GOLDBERG Intense Ginger ist ja nichts anderes als ein klassisches Ginger Beer. Ab sofort sieht man das auch auf dem Etikett. So, wie es sich für dieses Kultgetränk auch gehört“, so Herb weiter.

GOLDBERG forciert Mule-Trend in Deutschland
GOLDBERG war mit seinem Ginger Beer bzw. Intense Ginger die erste Premium-Mixer-Marke, die das Thema Mule in Deutschland ganzheitlich forciert und mit seinen hochwertigen Copper Mugs (Kupferbechern) supportet hat. Dass das Produkt bestens zu verschiedensten Mule-Variationen passt, zeigt auch die Bewertung mit „Very good“ (90 Punkte) im renommierten Mixology Taste Forum.

Mittlerweile ist das Produkt in über 20 Ländern und zahlreichen Top-Outlets vertreten. Und auch die Bar-Elite setzt auf den Geschmack, die Mixability und das Design von GOLDBERG. So hat der „Mixologe des Jahres 2016“, Lukas Motejzik, den Zillertaler Mule (bestehend aus Birnenbrand und GOLDBERG Ginger Beer) kreiert. In diesem Sinne: Cheers!

Das GOLDBERG Ginger Beer ist in den Gebindegrößen und -einheiten 0,2 l (24 x 0,2 l) und 0,15 l (3 x 8 x 0,15 l) erhältlich.

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