Auf Einweg-Pfandflaschen soll künftig auch 'Einweg' draufstehen
Mehr als 40 deutsche Handelsunternehmen und Getränkehersteller haben sich zur besseren Kennzeichnung von Einweg-Pfandflaschen verpflichtet. Zu den Firmen, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Mittwoch in Berlin eine "freiwillige Selbstverpflichtung" überreichten, gehören Branchengrößen wie die Coca-Cola GmbH, PepsiCo Deutschland, Gerolsteiner, Lidl, Netto, Penny, Aldi und Rewe. Insgesamt werde eine Marktabdeckung von 84 Prozent erreicht, teilten der Handelsverband HDE und die Verbände der Getränkeindustrie mit.
Die Teilnehmer der Initiative verpflichten sich, auf Einwegflaschen, für die Pfandpflicht besteht, künftig das Wort "Einweg" oder "Einwegpfand" aufzudrucken. Außerdem soll die Höhe des Pfandgeldes (25 Cent) auf der Verpackung stehen. Umweltverbände hatten in den vergangenen Jahren mehrfach die "irreführende Kennzeichnung" von Einweg-Pfandflaschen kritisiert. Ihren Recherchen zufolge verwechseln deshalb viele Verbraucher Einweg-Pfandflaschen mit umweltfreundlichen Mehrweg-Pfandflaschen.
Die Umweltverbände sind mit der nun angekündigten Selbstverpflichtung aber nicht zufrieden. Sie hatten die Einführung einer verbindlichen gesetzlichen Regelung für alle Getränkehersteller gefordert./abc/DP/stb (dpa)
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