EU-Kommission legt Plan zum Schutz von Nordseefischen vor
Die EU-Kommission hat einen neuen Plan zum Schutz von Nordseefischen vorgelegt, die nah am Meeresboden leben. Die Bestände von Kabeljau, Schellfisch, Scholle und Seezunge sollen damit auf einem nachhaltigen Niveau gehalten werden, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte. Der Plan enthält bestimmte Vorgaben für Fangquoten. Fischern soll damit langfristig Planungssicherheit gegeben werden. Betroffen sind von dem Bewirtschaftungsplan neben Deutschland auch Belgien, Dänemark, Frankreich, die Niederlande, Schweden und das Vereinigte Königreich.
Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Fisch-Bestände bis spätestens 2020 auf einem langfristig verträglichen Niveau zu bewirtschaften. Dies gilt dann als erreicht, wenn möglichst viel Fisch aus dem Meer geholt wird, ohne dass sich der Zustand der Bestände verschlechtert.(dpa)
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