STADTLANDBIO 2017: Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land stärkt Bio
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- Kommunalvertreter machen sich stark für Bio
- Interview mit Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg
Am 16. und 17. Februar 2017 treffen sich im Messezentrum Nürnberg erneut hochrangige Vertreter aus Städten und Gemeinden, um sich gemeinsam stark zu machen für mehr Bio auf kommunaler Ebene. Beim Kongress STADTLANDBIO 2017 diskutieren sie im Kontext von Öko-Landbau und Bio-Lebensmitteln über Themen wie öffentliche Beschaffung, Bildung, regionale Wertschöpfungsketten und Wirtschaftsförderung sowie innovative Verbraucher- und Politik-Konzepte. Darüber, wie Bio Zukunft schafft, wie sich Stadt und Land in der Zusammenarbeit stärken und welchen Beitrag die Kommunen zur Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau leisten, sprachen wir mit Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg.
BIO schafft Zukunft – unter diesem Motto präsentiert sich 2017 die deutsche Bio-Branche als Land des Jahres anlässlich der BIOFACH. Was bedeutet das Motto für Sie auf kommunaler Ebene?
Die Bio-Branche ist eine Zukunftsbranche und wichtig für die nachhaltige Entwicklung von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Ein Beispiel: In der Metropolregion Nürnberg gibt es mehr als 2.000 Bio-Betriebe. Tendenz weiter steigend. Bio-Lebensmittel werden in hohem Maße regional erzeugt und stärken die regionale Wertschöpfung.
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Bund Ökologische Lebensmittel-wirtschaft (BÖLW), Keynote-Speaker des Kongresses, sagt: Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land stärkt beide Partner – wie äußert sich das konkret?
Gerade Großstädte können die Vermarktung von Bio-Lebensmitteln sehr gut voranbringen, vor allem, wenn eine überbetriebliche Zusammenarbeit angebracht ist. In allen aktiven Städten gibt es Kooperationen, um mehr typisch regionale Bio-Produkte im Bio-Fachhandel oder in der Gemeinschaftsverpflegung zu platzieren. Davon profitieren Betriebe und Bürger gleichermaßen.
Welchen Beitrag leisten Kommunen zur Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau?
Ein unmittelbarer Beitrag ist, mehr Bio-Lebensmittel in Kitas, Schulen und kommunalen Großküchen einzusetzen. Es gibt Städte wie München, die schon sehr weit sind. Unter der Federführung der Stadt München hat das Netzwerk der Bio-Städte auch einen Leitfaden erstellt, der juristisch gut begründet und mit viel Praxiserfahrung alle Möglichkeiten aufzeigt.
Welche Impulse wünschen Sie sich vom Kongress STADTLANDBIO für die Zukunft der kommunalen (Zusammen-)arbeit in Sachen Bio?
Es geht darum, dass noch mehr Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland die immensen Chancen erkennen, die mit der Bio-Branche verknüpft sind, und selbst aktiv werden. Mit dem Kongress wird auch deutlich, dass im kommunalen Bereich bereits viel Kompetenz aufgebaut wurde, welche zunehmend durch die Fachministerien in Bund und Ländern anerkannt wird. Von STADTLANDBIO sollen außerdem wichtige Impulse für ein Biostädte-Netzwerk in Europa ausgehen.
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