Gammelfleischskandal erschüttert Exportweltmeister Brasilien
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Ein Gammelfleischskandal erschüttert den größten Fleischexporteur der Welt, Brasilien. Bisher wurden im Zuge der Operation "Carne Fraca" ("Schlechtes Fleisch") rund 20 Personen festgenommen. Sie sollen den Verkauf großer Mengen von Gammelfleisch, das mit noch haltbarem Fleisch gemischt worden war, organisiert haben. Betroffen ist auch der größte Fleischproduzent der Welt, JBS.
Auch 33 Lebensmittelkontrolleure wurden bisher entlassen. Wie das Agrarministerium mitteilte, seien bisher drei Produktionsstätten geschlossen und 21 Betriebe unter Sonderbeobachtung gestellt worden. Rund 1100 Polizisten sind an den Ermittlungen beteiligt.
Das Ministerium betonte, man habe ein strenges Kontrollsystem für insgesamt 4837 Produktionsstätten, die den Export von Fleisch in über 160 Länder absichern. Der Export bringt jedes Jahr über 14 Milliarden Dollar ein, nach langen Diskussionen hatten auch die USA im Juli 2016 ihren Markt für brasilianisches Fleisch geöffnet. Die Regierung von Präsident Michel Temer setzt auf einen Ausbau der Agrarwirtschaft. Neben Fleisch exportiert Brasilien riesige Mengen Soja für Tierfutter./ir/DP/zb (dpa)
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