Selbstverpflichtung, den Salzgehalt in verpackten Backwaren weiter zu reduzieren
Unterstützung für Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten
Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Großbäckereien e.V. haben gegenüber dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Selbstverpflichtung abgegeben, die „Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten“ zu unterstützen. „Damit leisten die Großbäckereien freiwillig einen bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung von Fehlernährung und daraus resultierender Krankheiten“, erklärte die Präsidentin des Verbandes Deutscher Großbäckereien, Prof. Dr. Ulrike Detmers.
Bild von congerdesign auf Pixabay
Bereits in den vergangenen Jahren sei es gelungen sei, den Salzgehalt über verbesserte Rezepturen und Verfahrenstechniken ohne geschmackliche Einbußen zu reduzieren. „Dadurch konnten sich die Verbraucher an den salzärmeren Geschmack gewöhnen, ohne dass der ernährungsphysiologisch wichtige Brotverzehr zurückging.“ (Detmers) In der Selbstverpflichtung werde jetzt zugesichert, bis Ende 2025 über das gesamte verpackte Backwarensortiment einen durchschnittlichen Gehalt von 1,1 g Salz/100g Fertigprodukt zu erreichen. Laugengebäck und andere Spezialprodukte seien durch die Verpflichtung allerdings nicht erfasst. In knapp zehn Jahren würden die Großbäckereien damit den Salzgehalt um nahezu ein Viertel reduzieren.
Auch bei der Verwendung von Transfettsäuren habe es eine erfreuliche Entwicklung gegeben. Entweder seien die Transfettsäuren komplett ersetzt worden oder ihr Anteil liege deutlich unterhalb der EU-rechtlichen Vorgaben.
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