Neumarkter Lammsbräu auch 2013 mit Wachstum

11.02.2014 - Deutschland

Neumarkt – Die Neumarkter Lammsbräu legt heute anlässlich der bevorstehenden Biofach-Messe in Nürnberg die wichtigsten Kennziffern des Unternehmens zum Geschäftsjahr 2013 sowie eine Vorschau auf das laufende Jahr 2014 vor.

yumda GmbH

Susanne Horn Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu

Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger e.K.

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Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger e.K.

Während die deutsche Getränkebranche 2013 wieder gegen Absatzrückgänge und Stagnation ankämpften musste, hat die Neumarkter Lammsbräu weiter kräftig zugelegt: Die größte Bio-Brauerei Deutschlands hat ihren Umsatz um 11 Prozent auf knapp 17 Mio. Euro gesteigert (2012: 15 Mio. Euro) und damit die eigenen Planungen übertroffen. Dieser Zuwachs entspricht der Wachstumsrate im Bio-Großhandel im vergangen Jahr (2012: 1,3 Mrd. Euro)[1].

Dieser Erfolg ist den alkoholfreien Getränken zu verdanken. Deren Ausstoß stieg um 17 Prozent auf 88.275 Hektoliter (2012: 75.097 hl) und spiegelt den allgemeinen Trend wider. Mit gleich vier alkoholfreien Bierspezialitäten hat die Bio-Brauerei ein außergewöhnlich breites Sortiment im Angebot, Konsumenten griffen besonders gern zum Klassiker unter den alkoholfreien Produkten, dem „Lammsbräu alkoholfrei“ (+16 Prozent). Noch besser entwickelten sich die now-Limonaden, die erneut um über 20 Prozent wuchsen und weiter Marktanteile eroberten (Naturkosthandel: mit 24 Prozent Marktanteil auf Platz zwei der Bio-Erfrischungsgetränke-Hersteller[2]).

Auch seinen Bierausstoß hat der Marktführer im Bio-Bierbereich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht steigern können auf 71.340 Hektoliter (2012: 70.113 hl). Insgesamt erhöhte sich der Getränkeausstoß um 10 Prozent auf 159.615 Hektoliter (2012: 145.209 hl).

Die hauseigene Mälzerei kehrte wieder zu ihrem durchschnittlichen Produktionsniveau zurück und stellte 1.711 Tonnen bestes Bio-Malz her, das nahezu ausschließlich in eigenen Bieren verarbeitet wird.

Auch 2013 haben die Bio-Pioniere daran gearbeitet, die Belastungen für die Umwelt weiter zu verringern. Die Summe der verschiedenen Emissionen (Landwirtschaft, Strom, Fuhrpark etc.) erhöhte sich verglichen mit der Produktionssteigerung daher nur unterproportional um 5,3 Prozent auf 8.733 Tonnen CO2-Äquivalente. Der netto-Anstieg ist auf die landwirtschaftliche Rohstofferzeugung zurückzuführen, die den größten Anteil der Klimagas-Emissionen ausmacht. Weitere Details zum ökologischen Engagement der Neumarkter Lammsbräu im vergangenen Jahr beschreibt der 22. Nachhaltigkeitsbericht, den das Unternehmen im Mai 2014 vorlegen wird.

Mit 107 Mitarbeitern hat die Neumarkter Lammsbräu ihre Produktpalette 2013 um drei Innovationen auf 36 Getränke erweitert (17 Bierspezialitäten, zwei glutenfreie Spezialgetränke, ein Biermischgetränk, 11 Bio-Erfrischungsgetränke und 5 Mineralwasser-Varianten). Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass mit besonderen Produkten neue Kaufanreize geschaffen werden können: Das Spezialbier „1628“ hat inzwischen schon dreimal in limitierten Editionen große Aufmerksamkeit bei Bierkennern erzielt. Auch die Limonaden-Kreation „now Birne Hopfen“ hat sich als beliebte Geschmacksrichtung abseits des Mainstreams erwiesen.

Lammsbräu-Generalbevollmächtigte Susanne Horn: „2013 war wieder ein rundherum erfreuliches Jahr mit sehr guten Absatzzahlen, dem goldenen European Beer Star Award für unser Dinkel-Bier und Auszeichnungen für unser ökologisches Engagement. Das spornt uns an, auch weiterhin dafür zu arbeiten, dass Verantwortung und Genuss bei uns Hand in Hand gehen.“

2014 im Zeichen der Verbraucherbildung

Die Neumarkter Lammsbräu erwartet auch 2014 eine weitere Wachstumssteigerung. Dabei wird die Dynamik etwas geringer als 2013 ausfallen, da die Distribution im Naturkosthandel inzwischen flächendeckend ist. Susanne Horn: „Wir werden unsere Umsätze mit Bio-Bier und Bio-Erfrischungsgetränken steigern auf über 17 Mio. Euro und weiter Marktanteile erobern – und das obwohl sich der Preiskampf sowohl im Bier- als auch im Mineralwassermarkt weiter fortsetzen wird.“ Die Neumarkter Lammsbräu entzieht sich diesem Druck seit jeher, indem sie auf hohe Qualität setzt und Verbrauchern eine Fülle von Informationen bietet. Konsumenten schätzen dies zunehmend und fragen vermehrt nach Herstellungsbedingungen. Angesichts der aktuellen Diskussionen um die Qualität von Lebensmitteln wird Lammsbräu 2014 mit einer Informationsoffensive Handel und Konsumenten erklären, wie sich der Wertekanon des Unternehmens in der gesamten Wertschöpfungskette bis zum Verbraucher niederschlägt, und wie „100% bio“ sowie mehr Fairness im Lebensmittelbereich die wichtigsten Ressourcen unseres Lebens schützen helfen. Susanne Horn: „Wir brauchen mündigere Verbraucher. Die Menschen müssen gut informiert sein, damit sie bewusst und umweltfreundlich konsumieren können.“

Im vergangenen Jahr hat die Neumarkter Lammsbräu ihren ersten einzelproduktbezogenen CO2-Fußabdruck für das Bio-Mineralwasser BioKristall berechnet. Darauf aufbauend wird jetzt ein „Corporate Carbon Footprint“ für das gesamte Unternehmen erarbeitet. Dieses Maß für die Kohlendioxid-Emissionen, die direkt und indirekt durch die Aktivitäten von Neumarkter Lammsbräu verursacht werden, stellt einen weiteren Informationszugewinn für die Verbraucher dar.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden sich im Internet unterwww.lammsbraeu.de.


[1]Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V.

[2]bioVista, Erhebung vom 23.01.2014

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