Öko-Streit auf der Wiesn: regional oder bio?
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Auf dem Oktoberfest soll es künftig mehr Hendl und andere Schmankerl von bayerischen Bauern geben. Wiesnchef Josef Schmid (CSU) will Produkte aus Bayern besser bewerten als bisher, auch wenn die Waren nicht von biologischen Höfen stammen. Weite Transporte seien schließlich nicht ökologisch. Umweltschützer und Grüne sprechen hingegen von einer Bio-Bremse. Sie befürchten, ein neues Bewertungssystem erschwere die Verwendung von Bio-Produkten.
motointermedia/ Pixabay
Der Wirtschaftsausschuss der Stadt München beschloss am Dienstag auf Schmids Vorschlag hin mit einigen Anpassungen der SPD: Betriebe, die Bio-Qualität aus Bayern anbieten, bekommen die meisten Punkte. Mit weniger Punkten werden Ökoprodukte aus anderen Regionen bewertet. Anders als bisher wird aber auch die bayerische Herkunft ohne Bio-Siegel honoriert. Das System soll bei der Bewerbung für die nächste Wiesn gelten. Die Zahl der Punkte, die auch für viele andere Kriterien vergeben werden, entscheidet über die Zulassung.
«Nur für Regionalität, die auch Massentierhaltung bedeuten kann, Punkte zu vergeben, halten wir nicht für sinnvoll», kritisierte Sabine Krieger von den Stadtrats-Grünen. Der Bayerische Bauernverband begrüßte den Vorstoß dagegen. Beobachtern zufolge kommt Öko-Kost auf der Wiesn nicht bei allen gut an - auch wegen höherer Preise. (dpa)
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