LEVACO investiert in Brasilien

Spezialchemieunternehmen baut Brasilien als strategischen Wachstumsmarkt für Agro- und Food-Chemie weiter aus

15.05.2026
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Symbolbild

LEVACO Chemicals baut seine Präsenz in Lateinamerika weiter aus: LEVACO Brasil Ltda. ist zum 1. April 2026 in ein neues Büro in São Paulo umgezogen und hat den Standort Ende April offiziell eröffnet. Parallel übergibt LEVACO die operative Geschäftsführung an ein lokales Management. Neuer Managing Director ist Felipe di Natale, welcher langjährige Expertise in der Spezialitätenchemie – insbesondere in der Agrarbranche – mit sich bringt. 

„Brasilien ist für LEVACO ein strategischer Wachstumsmarkt. Mit dem neuen Büro in São Paulo und lokaler Führung stärken wir unsere Kundennähe – und entwickeln den Standort gezielt zu einem Hub für LATAM“, sagt Marius Mühlenberg, CEO von LEVACO Chemicals.

Mit dem neuen Büro, dem lokalen Lager in der Region São Paulo und klaren Strukturen vor Ort schafft LEVACO die Grundlage für kurze Reaktions- und Lieferzeiten sowie eine verlässlichere Versorgung der Kunden – ein wichtiger Vorteil in einem Markt, der häufig durch lange Importwege geprägt ist. Mittelfristig plant LEVACO zudem, am Standort zusätzliche Laborkapazitäten aufzubauen, um Kunden in der Region noch stärker anwendungsnah zu unterstützen und Innovationen schneller umzusetzen.

Brasilien zählt zu den weltweit bedeutendsten Absatzmärkten für Anwendungen in der Agro- und Lebensmittelindustrie und passt damit hervorragend zum Portfolio von LEVACO. Das Unternehmen liefert unter anderem Additive für die Nahrungsmittelproduktion – insbesondere für die lokale Zucker- und Ethanolherstellung –, Additive für Pflanzenschutzformulierungen in der Agrarproduktion sowie funktionelle Spezialchemikalien für Anwendungen in der Coatings-Industrie.

Die Investition in Brasilien ist Teil der internationalen Wachstums- und Diversifizierungsstrategie von LEVACO. Parallel stärkt das Unternehmen den Heimatstandort: Am CHEMPARK Leverkusen investierte LEVACO zuletzt mehrere Millionen Euro in neue Produktionskapazitäten sowie in Produktionsinfrastruktur, wodurch die Kapazität um mehrere tausend Tonnen pro Jahr erweitert wird.

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