Getreidepreise wegen guter Ernte unter Druck
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Die Preise für Getreide und Ölsaaten sind laut Experteneinschätzung nach einer überdurchschnittlichen Ernte in Deutschland und der EU unter Druck geraten. "Eine Trendwende ist derzeit nicht in Sicht", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), Konrad Weiterer, am Montag in Bonn. So werde die Weltweizenproduktion nach Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums den Rekord des Vorjahres noch einmal übertreffen und bei 720 Millionen Tonnen liegen. Auch beim Mais rechne das US-Ministerium mit einem Produktionsrekord von 987,5 Millionen Tonnen. Sämtliche Getreidebilanzen seien üppig.
In Deutschland zeige der Weizen eine gute Qualität. Die hohen Hektarerträge haben laut Weiterer allerdings Proteinwerte zur Folge, die ein bis eineinhalb Prozent niedriger liegen als üblich. Wegen der niedrigen Eiweißgehalte im Brotweizen seien die Prämien für die hohen Backqualitätsgruppen "E" und "A" bereits deutlich gestiegen und lägen mit 34 beziehungsweise 10 Euro spürbar höher als vor einem Jahr. Werterer empfahl den Landwirten, die aktuell hohen Prämien einzustreichen und Qualitätsweizen kontinuierlich zu vermarkten. Dagegen könne sich beim Futterweizen eine Einlagerung lohnen./wae/DP/jha (dpa)
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