Schwarzwälder Schinken erzielt erneut Verkaufsrekord
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Die Hersteller von Schwarzwälder Schinken haben im vergangenen Jahr erneut einen Verkaufrekord erzielt. 2014 wurden insgesamt 8,94 Millionen Stück des Lebensmittels abgesetzt, teilte der Schutzverband Schwarzwälder Schinkenhersteller am Freitag in Freiburg mit. Die Absatzmenge habe knapp 45 Millionen Kilogramm betragen, dies seien zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Damit habe der Schwarzwälder Schinken seine Position als meistverkaufter Rohschinken Deutschlands und absatzstärkster geräucherter Rohschinken in Europa verteidigt. Den Angaben nach war es das 25. Wachstumsjahr in Folge.
Seit 1989 habe sich der Absatz des Schinkens mehr als verdoppelt.
Drei Viertel der Schinken im vergangenen Jahr seien über den Lebensmitteleinzelhandel verkauft worden, sagte der Verbandsvorsitzende Hans Schnekenburger. Der Exportanteil blieb mit rund zehn Prozent unverändert. Auch für das laufende Jahr werde mit zwei bis drei Prozent Wachstum gerechnet.
Sorgen bereite den Schinkenproduzenten das geplante Freihandelsabkommen TTIP. "Die Politik muss dafür sorgen, dass regionale Lebensmittelspezialitäten in Europa weiter geschützt werden", sagte Schnekenburger. Sonst könne Schwarzwälder Schinken künftig auch aus den USA kommen. Dies müsse verhindert werden, gefordert seien nun vor allem Berlin und Brüssel.
Der Verband mit Sitz in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) vertritt 14 regionale Schinkenproduzenten sowie drei Innungen mit zusammen 150 Unternehmen. Zu Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigtenzahlen macht er traditionell keine Angaben. Die Branche ist mittelständisch geprägt./ruf/DP/das (dpa)
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