Weinexperten aus 46 Ländern suchen Antworten auf den Klimawandel
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Mit einem Plädoyer für Qualität hat am Montag in Mainz der Weltkongress für Rebe und Wein begonnen. Mehr als 450 Wissenschaftler, Verbands- und Regierungsvertreter aus 46 Ländern beraten bis Freitag vor allem über neue Herausforderungen durch den Klimawandel. Wegen der starken Sonneneinstrahlung und des zunehmenden Zuckergehalts von Trauben suchen die Experten etwa nach Wegen, um den Alkoholgehalt von Wein zu begrenzen.
"Wir setzen auf Qualität, Originalität und Regionalität statt auf Quantität", sagte der parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Peter Bleser (CDU), zur Eröffnung des Kongresses. Die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Ulrike Höfken (Grüne) sprach sich gegen die Verwendung gentechnisch veränderter Rebsorten aus und stellte Erfolge bei der biologischen Schädlingsbekämpfung im Weinbau heraus.
Die scheidende Präsidentin der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), Claudia Inés Quini, sagte, der Klimawandel stelle die Önologie, die Wissenschaft vom Wein, vor große Herausforderungen. Als ihre Nachfolgerin kandidiert am Freitag die Leiterin des Instituts für Önologie an der Hochschule Geisenheim im Rheingau, Monika Christmann./pz/DP/zb (dpa)
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