KWS steigert Erlös mit Mais und Zuckerrüben - Verlust im Startquartal
Die steigende Nachfrage nach Mais und Zuckerrüben bringt KWS mehr Umsatz ein, zum Start ins Geschäftsjahr 2015/2016 hat der Saatgut-Hersteller aber zugleich höhere Verluste geschrieben. Wie das Einbecker Unternehmen am Dienstag mitteilte, legte der Erlös im ersten Geschäftsquartal (Juli bis September) deutlich um 11,2 Prozent auf 117,2 Millionen Euro zu. Gründe dafür seien die gute Entwicklung bei Mais in Südamerika und eine Steigerung im Segment Zuckerrüben. Wegen negativer Währungseinflüsse wuchs der Verlust vor Steuern und Zinsen jedoch gleichzeitig von 35,1 auf 47,0 Millionen Euro an.
Dies liegt auch an einem besonderen saisonalen Effekt: Das Betriebsergebnis ist zu Beginn des Geschäftsjahres bei KWS traditionell negativ, weil die Hauptumsatzträger Mais und Zuckerrüben auf der Nordhalbkugel erst im Frühjahr ausgesät werden. Das erste Quartal trägt nur rund zehn Prozent zum Jahresumsatz der Einbecker bei./mbt/DP/fbr (dpa)
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