Braukonzerne AB Inbev und SABMiller bieten EU-Aufsehern weitere Verkäufe an
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Der Beck's-Brauer AB Inbev will den EU-Kartellwächtern die milliardenschwere SABMiller-Übernahme mit weiteren Markenverkäufen noch schmackhafter machen. Die in den Niederlanden und Italien bedeutenden Marken Grolsch und Peroni geben die fusionswilligen Konzerne bereits ab, nun sollen in Osteuropa weitere Brauereien den Besitzer wechseln, wie SABMiller am Freitag in London mitteilte.
Betroffen sind die Unternehmensteile in Ländern wie Polen, Ungarn, Rumänien und Tschechien - dort auch der Brauer von Pilsner Urquell.
Analysten schätzen den Wert der Unternehmensteile insgesamt auf mehr als 6 Milliarden Dollar. Voraussetzung ist die Zustimmung zu der über 71 Milliarden Pfund (91 Mrd Euro) schweren Übernahme der britisch-südafrikanischen Nummer zwei am Weltmarkt durch den Branchenprimus Anheuser-Busch Inbev mit Sitz in Belgien.
Mit dem Schritt soll den EU-Wettbewerbshütern die Entscheidung zu einer Erlaubnis des Megadeals auf dem Biersektor leichter gemacht werden. Auch in den USA und China werden Unternehmensbeteiligungen von SABMiller verkauft. Abgesehen hat es AB Inbev insbesondere auf die Geschäfte von SABMiller in Afrika und Lateinamerika. Mit einer wachsenden Mittelschicht verspricht sich der belgisch-amerikanische Konzern dort einen ordentlichen Schub Wachstum. Die Unternehmen rechnen am 24. Mai mit einer ersten Entscheidung der EU-Kommission.
Abgeschlossen werden soll der Deal im zweiten Halbjahr./men/zb (dpa)
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