Niedersachsen wird offiziell Weinanbaugebiet
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Das norddeutsche Flächenland Niedersachsen hat erstmals Weinbaurechte erhalten und wird damit formal zum Weinanbaugebiet. Die zuständige Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) genehmigte zehn Antragstellern insgesamt rund 7,6 Hektar für Rebpflanzungen, teilte das zuständige Agrarministerium am Dienstag in Hannover mit. Eine geschützte Ursprungsbezeichnung wie etwa beim Champagner ist damit jedoch nicht verbunden, stellte das Bundeslandwirtschaftsministerium klar.
Bislang gingen diese Weinbaurechte überwiegend nach Süddeutschland. Die neuen Weinbauflächen befinden sich in den Landkreisen Göttingen, Landkreis Lüneburg, Landkreis Oldenburg, Landkreis Schaumburg, Region Hannover, Landkreis Ammerland, Landkreis Osnabrück und Landkreis Friesland.
Nach einer Reform der EU-Weinmarktregelung hatte die Bundesrepublik bis Ende März dieses Jahres Genehmigungen für neue Anbauflächen ausgeschrieben. Diese Regelung erlaubte bisher nur den hobbymäßigen Anbau von maximal bis zu 99 Weinreben. Auf dieser Basis wachsen bereits einige Reben in Erkerode im Kreis Wolfenbüttel, im Raum Oldenburg, im Landkreis Friesland, in Hitzacker und in Hildesheim.
Für eine Aufnahme von Niedersachsen als neue geografische Ursprungsbezeichnung ins Weingesetz müsste in einer Produktspezifikation niedergelegt werden, was einen aus diesem Gebiet stammenden Wein kennzeichnet, erklärte das Bundeslandwirtschaftsministerium. Anschließend müsste von den Erzeugern ein Antrag auf Anerkennung bei der BLE gestellt werden./rek/DP/tos (dpa)
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