Was Verbraucher wirklich über Fleischalternativen denken
Die Verbraucher sind durch Gesundheit, Ethik und die steigenden Fleischpreise motiviert, Fleischalternativen zu kaufen. Attribute wie Geschmack und Clean Label sind jedoch zunehmend zu einem wichtigen Treiber für die Einführung neuer fleischloser Produkte geworden. Da Fleischalternativen jüngere Verbraucher anziehen, können zeitsparende und einfach zu handhabende Produkte die steigende Popularität der Kategorie aufrechterhalten.
Mintel
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Die Nachfrage nach Fleischalternativen steigt.
Im Einklang mit dem Global Food & Drink Trend 2017 von Mintel, "Power to the Plants", behaupten die Verbraucher, den Fleischkonsum zu reduzieren und sich auf eine stärker pflanzliche Ernährung zu konzentrieren. Unter denjenigen, die Fleischalternativen kaufen, sind Millennials führend:
- Fast acht von zehn US-Millennials essen Fleischalternativen, verglichen mit mehr als der Hälfte der Nicht-Millennials.
- Fast ein Drittel der US-Millennials versucht, eine stärker pflanzliche Ernährung zu essen, verglichen mit mehr als einem Viertel der Nicht-Millennials.
- Ein Drittel der US-Verbraucher plant, im nächsten Jahr mehr vegetarische/pflanzenbasierte Lebensmittel zu kaufen, fast zwei von fünf Millennials.
Gesundheitliche Belange motivieren den Konsum
Fast die Hälfte der US-Verbraucher nennt gesundheitliche Bedenken als Grund für den Konsum von pflanzlichen Proteinen. Die Aufnahme von Fleischalternativen sowie die Fleischreduktion werden durch gesundheitliche Bedenken wie Herzgesundheit und Gewichtsmanagement vorangetrieben. Fast sechs von zehn US-Verbrauchern sind daran interessiert, weniger Fleisch zu essen, was zwei Dritteln der älteren Millennials (31-40 Jahre) entspricht. Die wichtigste Motivation für den Verzehr von pflanzlichem Protein ist jedoch der Geschmack, der für den Wiederkauf unerlässlich ist.
Top-Eigenschaften für den Kauf von pflanzlichen Proteinen
Insgesamt hat der Geschmack für die US-Verbraucher bei Fleischalternativen oberste Priorität. Wenn die Produkte auf der Verpackung keinen Geschmack vermitteln, werden sie nicht zur Probe anregen. Noch wichtiger ist, wenn sie nicht gut schmecken, werden die Verbraucher sie nicht zurückkaufen.
Clean-Label-Attribute wie keine künstlichen Inhaltsstoffe, Nicht-GVO und Proteine gelten für die US-Millennials als "Must-Haves", da die Verbraucher immer gewissenhafter mit dem umgehen, was sie essen.
Produktformate sind für den Verbraucher von Bedeutung
Zeit ist eine immer wertvollere Ressource, besonders für Millennials, die sich in ihren besten Arbeits- und Erziehungsjahren befinden. Millennials definieren das "Rubbeln" des Kochens neu, von Speisen, die mit unvorbereiteten Zutaten zubereitet werden, bis hin zur komponentenartigen Montage von zubereiteten und teilweise zubereiteten Lebensmitteln.
Die Mehrheit der Millennials, die sich als "Kochbegeisterte" verstehen, bereitet zu Hause eine Mahlzeit zu, die mindestens einmal pro Woche wenig bis gar keine eigentliche Küche erfordert.
Millennials bereiten auch eher internationale Küchen zu, wenn sie zu Hause kochen, wobei vier von zehn US Millennials mindestens einmal pro Woche Gerichte aus verschiedenen Kulturen kochen, verglichen mit einem Viertel aller Verbraucher, die kochen.
Die Entwicklung des Kochens und die Affinität der Millennials zu internationalen Gerichten schafft Möglichkeiten für alternative Proteinkomponenten, die sich leicht in ethnische Gerichte zu Hause integrieren lassen.
Markteinführung von Fleischersatzstoffen mit höchster Qualität, die sich nahtlos in das Fleisch einfügen lassen.
Mintels Purchase Intelligence misst die sofortige Reaktion, die Kaufabsicht und die Wahrnehmung der Konsumentenattribute bei der Einführung neuer Produkte in den USA. Hier teilen wir uns die Fleischersatz-Einführungen, die in der Kaufabsicht die höchste Punktzahl erreichen.
Wie geht es weiter mit Fleischalternativen?
Die Einreichung von Fleisch aus Laboranbau zur USDA-Aufsicht würde von den Laboranbauunternehmen verlangen, dass sie die bestehenden Vorschriften für Fleisch einhalten, was die Forschung und Entwicklung behindern könnte.
Kultivierte Fleischalternativen können den Fleischproduzenten einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen, da sie gesunde Eigenschaften in einem Produkt nutzen, das für den Planeten besser sein kann als die traditionelle Tierhaltung, die fast 18% der Treibhausgasemissionen verursacht, jährlich 47.000 Quadratmeilen Land verbraucht und 70% des weltweiten Wassers verbraucht, so die FAO der Vereinten Nationen.
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