Pernod Ricard setzen Rückgänge in China zu
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Dem französischen Spirituosenkonzern Pernod Ricard setzen Rückgänge in China zu. Der operative Gewinn brach im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 (Ende Juni) um 8 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro ein, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Unter dem Strich blieben mit gut einer Milliarde Euro 14 Prozent weniger übrig als ein Jahr zuvor.
Der Umsatz gab um sieben Prozent auf 7,95 Milliarden Euro nach. Die heftigsten Rückgänge verzeichnete der Hersteller von Absolut Vodka, Chivas Regal-Whisky oder Havana Club-Rum in Asien. In China brach der Umsatz gar um 23 Prozent ein. Besonders Edelmarken werden nicht mehr so stark nachgefragt, seitdem die Regierung ihren Beamten untersagt hat, teure Geschenke - oft in Form von Spirituosen - anzunehmen.
Im Unternehmen läuft ein Sparprogramm, das die Kosten um 150 Millionen Euro drücken soll. Pernod-Ricard-Chef Pierre Pringuet kündigte am Donnerstag den Abbau von 900 der weltweit rund 19 000 Arbeitsplätze an. Betroffen seien vor allem Stellen in Thailand und Venezuela. Im Mutterland Frankreich sollen rund 100 der 2800 Arbeitsplätze eingespart werden.(dpa)
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