Russland verbietet ab Januar Lebensmittelimporte aus der Ukraine
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Russland verbietet ab 1. Januar die letzten Lebensmittelimporte aus der Ukraine. Als Grund nannte der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew am Mittwoch das Inkrafttreten des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union (EU). In Kiew bezifferte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk die möglichen Verluste der Ukraine durch das Embargo auf 600 Millionen US-Dollar (562 Millionen Euro). Die wirtschaftliche Abhängigkeit seines Landes von Russland sei aber ohnehin gesunken.
Russland schütze mit dem Verbot seinen Markt gegen den zollfreien Import europäischer Lebensmittel durch die Ukraine, sagte Uljukajew. Trilaterale Verhandlungen, um die Folgen der Kiewer EU-Assoziierung für Moskau zu mildern, haben bislang kein Ergebnis gebracht.
Im Konflikt mit der Ukraine hatte Russland schon 2014 die Einfuhr von Fleisch, Milchprodukten und anderen Waren verboten. Als Reaktion auf westliche Sanktionen stoppte Moskau auch den Import vieler Lebensmittel aus der EU.
Das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine soll unter anderem den Handel erleichtern. Der Außenhandel der Ukraine mit Russland hat sich in den ersten neun Monaten 2015 fast halbiert im Vergleich zum Vorjahr. Russland bleibt aber größter einzelner Handelspartner./ast/fko/DP/jha (dpa)
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