Kleine deutsche Lebensmittelhändler schließen Einkaufsbündnis
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Eine ganze Reihe deutscher Lebensmittelhändler bündelt die Kräfte, um der Einkaufsmacht der großen Vier - Edeka, Rewe, Aldi und der Schwarz-Gruppe mit Lidl - besser Paroli bieten zu können. Die Handelsunternehmen Real, Bartels-Langness (Familia, Citti), Bünting, Netto ApS, Klass & Koock (K+K) sowie Kaes (V-Markt) kündigten am Montag die Gründung eines Einkaufsbündnisses namens Retail Trade Group (RTG) an. Auch der Metro-Großhandel Deutschland will seine Einkäufe künftig über das neue Bündnis durchführen.
Die RTG vereint damit unter ihrem Dach rund 408 SB-Warenhäuser und Großmärkte, 373 Verbrauchermärkte sowie über 1900 Supermärkte und Tankstellen. Das Bündnis kommt auf einen Außenumsatz von rund 23 Milliarden Euro und ist damit eine der größten Handelskooperationen in Deutschland. An dem Joint Venture sind alle sechs Gesellschafter mit gleichen Anteilen beteiligt.
Doch will sich das neue Bündnis nicht auf den gemeinsamen Wareneinkauf beschränken. Auch im Eigenmarkengeschäft, bei E-Commerce-Technologien, in der Logistik oder etwa bei der Verhandlung von Werbepreisen wollen die Unternehmen nach Angaben des Fachblatts «Lebensmittel Zeitung» zusammenarbeiten. Das Vorhaben sei mit dem Bundeskartellamt abgestimmt, betonte die RTG. (dpa)
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