KI-generierte Lebensmittelbilder sehen leckerer aus als echte Bilder

Wie die Technologie unsere Wahrnehmung von Lebensmitteln verändert

13.03.2024
Computer-generated image

Symbolbild

Anlässlich der Global Nutrition and Hydration Week 2024 haben Forscher eine faszinierende Entdeckung gemacht: Verbraucher bevorzugen im Allgemeinen KI-generierte Bilder von Lebensmitteln gegenüber echten Lebensmittelbildern, vor allem, wenn sie sich ihrer wahren Natur nicht bewusst sind. Die neuen Erkenntnisse wurden in der Zeitschrift Food Quality and Preference veröffentlicht.

Den Forschern zufolge deuten die Ergebnisse darauf hin, dass KI-generierte Lebensmitteldarstellungen die Attraktivität der dargestellten Lebensmittel erhöhen, indem sie wichtige Merkmale wie Symmetrie, Form, Glanz, Gesamtbeleuchtung und Farbe nutzen. All diese Merkmale tragen bekanntermaßen erheblich zur Attraktivität von Lebensmittelbildern bei.

Selbst subtile Änderungen der Positionierung können die Attraktivität von KI-generierten Lebensmittelbildern erhöhen. Der Hauptautor Giovanbattista Califano (Fachbereich Agrarwissenschaften, Universität Neapel Federico II) erklärt: "Wir Menschen fühlen uns unwohl, wenn Objekte auf uns zeigen, und interpretieren sie als Bedrohung, selbst wenn es sich nur um Lebensmittel handelt. Bei der Aufgabe, Fotos von Lebensmitteln nachzubilden, auf denen Gegenstände auf den Betrachter zeigen, z. B. ein Bündel Karotten oder ein Stück Kuchen, positioniert die KI die Lebensmittel häufig so, dass sie nicht direkt auf den Betrachter zeigen. Dies bedarf weiterer Untersuchungen, aber es ist plausibel, dass dieser Ansatz die wahrgenommene Attraktivität der abgebildeten Lebensmittel erhöht.

In der Studie baten die Forscher 297 Teilnehmer, reale oder KI-generierte Lebensmittelbilder auf einer Skala von "Überhaupt nicht appetitlich" bis "Extrem appetitlich" zu bewerten. Die Bilder zeigten eine Reihe von natürlichen, verarbeiteten und ultra-verarbeiteten Lebensmitteln, von Äpfeln und Karotten bis hin zu Schokoladenmilchshakes und Pommes frites. Wenn die Teilnehmer erfuhren, wie die einzelnen Bilder erstellt worden waren - durch Fotografie oder künstliche Intelligenz -, bewerteten sie die realen und die von der künstlichen Intelligenz erzeugten Versionen als gleichermaßen ansprechend. Wenn die Teilnehmer jedoch nichts über den Prozess der Bilderzeugung wussten, wurde die von der KI erzeugte Version durchweg als deutlich appetitlicher bewertet als das reale Bild der Lebensmittel.

Studienleiter und Mitautor Professor Charles Spence (Department of Experimental Psychology, University of Oxford) sagte: "KI-generierte Bilder können zwar für Vermarkter und die Industrie kostensparende Möglichkeiten bieten, indem sie die Kosten für die Beauftragung von Fotoshootings von Lebensmitteln senken, aber diese Ergebnisse weisen auch auf potenzielle Risiken hin, die mit der Verschärfung des visuellen Hungers" bei den Verbrauchern verbunden sind - ein Phänomen, bei dem das Betrachten von Bildern von Lebensmitteln Appetit und Verlangen auslöst. Dies könnte zu ungesundem Essverhalten führen oder unrealistische Erwartungen der Verbraucher an Lebensmittel fördern.

Darüber hinaus fanden die Forscher heraus, dass durch KI generierte Bilder Lebensmittel im Vergleich zu den Originalen tendenziell energiereicher erscheinen, insbesondere in der dargestellten Fülle. So kann die KI beispielsweise die Anzahl der Pommes frites auf dem Bild erhöhen oder mehr Schlagsahne auf ein Dessert geben. Da der Mensch einen evolutionären Drang hat, energiereichen Lebensmitteln mehr Aufmerksamkeit zu schenken, gibt dies Anlass zur Sorge, dass die weite Verbreitung solcher idealisierten Lebensmittelbilder den Verzehr ungesunder Lebensmittel fördern könnte.

Angesichts der weltweiten Bewegung hin zu nachhaltigeren Konsummustern, zu denen auch die Förderung "hässlicher" Obst- und Gemüsesorten gehört, besteht außerdem die Sorge, dass die ständige Produktion von KI-gestützten Lebensmittelbildern die Verbraucher zu einer unrealistischen Vorstellung davon verleiten könnte, wie natürliche Lebensmittel aussehen sollten, was den Bemühungen um Nachhaltigkeit möglicherweise schadet.

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