Was bewegt die Amerikaner dazu, weniger rotes Fleisch zu essen?
Neue Forschung untersucht, ob Gesundheitsrisiken oder Umweltauswirkungen wichtiger sind
Eine Begrenzung des Verzehrs von rotem Fleisch ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen und gesunden Ernährung, doch gehören die Amerikaner zu den weltweit größten Konsumenten von rotem Fleisch. Eine neue Studie gibt Aufschluss über die Demografie amerikanischer Erwachsener, die sich gegen den Verzehr von rotem Fleisch entscheiden, und zeigt, dass Umweltbelange für sie möglicherweise wichtiger sind als Gesundheitsrisiken.
Forscher des Baruch College und der University of Southern California (USC) befragten mehr als 7 500 Erwachsene im Rahmen der Understanding America Study - einer wahrscheinlichkeitsbasierten Internetbefragung von Personen ab 18 Jahren. Sie werden ihre Forschungsergebnisse auf der Jahrestagung der Society for Risk Analysis im Dezember in Austin, Texas, vorstellen.
Bei der Analyse der Umfrageergebnisse stellten die Forscher fest, dass nur 12 Prozent der Teilnehmer angaben, kein rotes Fleisch zu essen. Erwachsene, die angaben, kein rotes Fleisch zu essen, gaben mit größerer Wahrscheinlichkeit an, dass sie:
- weiblich waren
- 65 Jahre alt oder älter waren
- einen Hochschulabschluss hatten
- ein Jahreseinkommen von 60.000 Dollar oder weniger hatten
- hatten Demokraten oder Unabhängige gewählt (im Gegensatz zu Republikanern), und
- sich selbst als nicht-hispanische Schwarze, Hispanoamerikaner oder Asiaten identifizierten (im Vergleich zu nicht-hispanischen Weißen).
- Auf die Frage nach den beiden größten Sorgen des vergangenen Jahres wählten die Nicht-Rotfleischesser mit gleicher Wahrscheinlichkeit "Umwelt und Klimawandel" oder "Gesundheit/Gesundheitsversorgung". Bei der Analyse der Umfrageergebnisse wurde festgestellt, dass Umweltbelange mit dem Verzicht auf den Verzehr von rotem Fleisch in Zusammenhang stehen, Gesundheitsbelange dagegen nicht.
"Möglicherweise sind die Menschen mit den ökologischen Vorteilen des Verzichts auf rotes Fleisch besser vertraut als mit den potenziellen gesundheitlichen Vorteilen", sagt die Hauptautorin Patrycja Sleboda, Assistenzprofessorin für Psychologie am Baruch College in New York City.
Die Autoren vermuten, dass das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Umweltauswirkungen des Verzehrs von rotem Fleisch aufgrund der zunehmenden Besorgnis über den Klimawandel wachsen könnte. Nach Angaben des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) ist die Produktion von rotem Fleisch eine der Hauptquellen für Treibhausgasemissionen, Abholzung und Wasserverbrauch. Die Produktion von Fleisch und Milchprodukten trägt zu 72-78 Prozent der weltweiten nahrungsmittelbedingten Treibhausgasemissionen und zu 15 Prozent der gesamten globalen Emissionen bei. Wenn die Menschen weniger rotes Fleisch essen, können sie ihren eigenen Beitrag zu den Treibhausgasemissionen verringern.
Die Tatsache, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Bedenken und dem Verzehr von rotem Fleisch besteht, könnte darauf zurückzuführen sein, dass es in den Vereinigten Staaten keine klaren Ernährungsempfehlungen gibt. Studien haben gezeigt, dass ein hoher Verzehr von unverarbeitetem und verarbeitetem rotem Fleisch mit einem erhöhten Risiko für Darm-, Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs verbunden ist. Die American Cancer Society empfiehlt, rotes und verarbeitetes Fleisch einzuschränken, während die American Heart Association empfiehlt, mehr pflanzliche Proteine und fleischlose Mahlzeiten zu essen.
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