MIR-Spektroskopie: Eine Technologie zur Authentifizierung von A2-Milch

Schnellere Analyse und Unterscheidung zwischen A2- und A1-Milch bei geringerem Personaleinsatz

20.05.2026
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Symbolbild

Die Verdauung von Milch ist nicht bei allen Menschen gleich und kann Beschwerden verursachen. Milch A2 kann eine Lösung sein, da sie bei der Verdauung nicht das Peptid freisetzt, das diese Probleme verursacht, wie es bei A1 der Fall ist. Die Remugant Research Group (G2R) der Abteilung für Tierwissenschaften der Universitat Autònoma de Barcelona (UAB) hat untersucht, wie man A2 und A1 schneller und ohne großen Personalaufwand analysieren und unterscheiden kann.

In den letzten Jahren hat die A2-Milch bei Verbrauchern und Erzeugern an Bedeutung gewonnen. Ihre Einzigartigkeit liegt in einer natürlichen Variante von β-Kasein, einem wichtigen Milchprotein. Im Gegensatz zu A1-Milch setzt A2 bei der Verdauung nicht das Peptid β-Casomorphin-7 (BCM-7) frei, das bei manchen Menschen nach dem Verzehr von konventioneller Milch zu Magen-Darm-Beschwerden führt.

Angesichts des wachsenden Interesses entscheiden sich viele Betriebe für die Produktion von A2-Milch. Herkömmliche genetische Methoden, wie PCR oder Chromatographie, sind für die Identifizierung von A2-Milch zwar genau, erfordern aber Zeit, Reagenzien und Fachpersonal, was sie für eine groß angelegte Anwendung im Milchsektor unpraktisch macht. Daher besteht ein Bedarf an einer schnellen, kostengünstigen und zuverlässigen Methode zur Authentifizierung von A2-Milchproben.

In diesem Zusammenhang untersuchten die Forscher das Potenzial der Mittelinfrarotspektroskopie (MIR), einer in der Milchindustrie weit verbreiteten Technologie zur Analyse der Milchzusammensetzung. Die MIR-Technologie gilt als umweltfreundliche Analysetechnik, da sie ohne Reagenzien auskommt, schnell ist und für die Analyse großer Probenmengen eingesetzt werden kann. Ihr Potenzial zur Identifizierung von A2-Proben ist attraktiv, da sie leicht in bestehende Kontrollsysteme integriert werden kann.

In der Studie wurden mehr als 2.200 Milchproben von Holstein-Kühen aus sechs Milchviehbetrieben in Katalonien analysiert, die alle über routinemäßige Milchkontrollsysteme verfügen. Für jede Probe sammelten die Forscher genetische Daten, Informationen zur Milchqualität und MIR-Spektren.

In einem ersten Schritt führten sie eine explorative Analyse (PCA) durch, bei der nicht eindeutig zwischen A1 und A2 unterschieden werden konnte, da die Unterschiede zwischen den β-Kaseinvarianten sehr subtil sind und die Gesamtzusammensetzung der Milch nicht wesentlich beeinflussen. Das überwachte Modell (PLS-DA) erzielte jedoch sehr solide Ergebnisse. Bei der Einteilung der Proben in zwei Kategorien - A1-Milch (A1A1 und A1A2) und A2-Milch (A2A2) - erzielten die Forscher eine Genauigkeit von 88 % im Testsatz. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass MIR Signale erfassen kann, die mit dem β-Kasein-Genotyp verbunden sind, und dass es mit geeigneten Modellen als schnelle und zuverlässige Methode zur Authentifizierung von A2-Milch bei Routinekontrollen eingesetzt werden kann.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die MIR-Technologie ein wertvolles Instrument werden könnte, um die Echtheit von A2-Milch zu gewährleisten und die Transparenz für Erzeuger und Verbraucher zu verbessern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit einem Computersystem ohne menschlichen Eingriff übersetzt. LUMITOS bietet diese automatischen Übersetzungen an, um eine größere Bandbreite an aktuellen Nachrichten zu präsentieren. Da dieser Artikel mit automatischer Übersetzung übersetzt wurde, ist es möglich, dass er Fehler im Vokabular, in der Syntax oder in der Grammatik enthält. Den ursprünglichen Artikel in Englisch finden Sie hier.

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