Metsä Board und Kathryn Kellogg starten Initiative Inboxing für Verpackungsentscheidungen

Die neue Initiative zeigt, welche Entscheidungen vor der Produktion Schutz, Kosten und Nachhaltigkeit einer Verpackung prägen

23.10.2026
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Symbolbild

Die Verpackungen, die Verbraucher täglich nutzen, erzählen nur einen Teil der Geschichte. Dahinter stehen viele kleine und große Entscheidungen, die alles beeinflussen – vom Produktschutz und Verbrauchererlebnis bis hin zu Kosten und Umweltauswirkungen. Mit der neuen Initiative „Inboxing” rückt Metsä Board gemeinsam mit Kathryn Kellogg diese ins Rampenlicht und zeigt, was geschieht, bevor eine Verpackung produziert wird, und warum diese frühen Entscheidungen von Bedeutung sind.

„Bei Inboxing geht es darum, das Unsichtbare sichtbar zu machen“, sagt Kathryn Kellogg. „Verbraucher sehen die fertige Verpackung, doch die eigentliche Geschichte liegt in den Entscheidungen dahinter. Wenn wir diese verstehen, können wir fundierter über nachhaltige Verpackungen sprechen.“ Die Gründerin von Going Zero Waste ist dafür bekannt, komplexe Nachhaltigkeitsthemen in eine Sprache zu übersetzen, die Verbraucher anspricht. Mit Inboxing trägt sie nun dazu bei, die Lücke zwischen Verpackungsexperten, Marken und Verbrauchern zu schließen. Sie zeigt, welche Entscheidungen und Zielkonflikte die Leistungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und das Nutzererlebnis von Verpackungen prägen – lange bevor eine Verpackung auf den Markt kommt.

Über die Frage hinaus, welches Material das beste ist

Marken stehen unter dem Druck, die Umweltauswirkungen von Verpackungen zu reduzieren, ohne Abstriche bei Sicherheit, Leistungsfähigkeit oder Verbrauchererwartungen zu machen. Deshalb gilt es, über einzelne Eigenschaften hinauszublicken und zu verstehen, wie sich jede Entscheidung auf die gesamte Verpackungslösung auswirkt.

Inboxing betrachtet Verpackungsentscheidungen aus unterschiedlichen Perspektiven und erkennt an, dass die richtige Lösung vom Produkt, der Wertschöpfungskette und den verfügbaren Fakten abhängt – nicht von einer vorab festgelegten Präferenz für ein bestimmtes Material. Statt zu fragen, welches Material das Beste ist, regt Inboxing zu einer anderen Frage an: Was muss diese Verpackung leisten, und welche Fakten stützen die getroffenen Entscheidungen?

Denn die Verbesserung einer einzelnen Eigenschaft führt nicht automatisch zu einem insgesamt besseren Ergebnis. Eine Verpackung muss das Produkt schützen, entlang der gesamten Wertschöpfungskette effizient funktionieren, die Erwartungen der Verbraucher erfüllen und Nachhaltigkeitsziele unterstützen.

„Die besten Verpackungslösungen bringen mehrere Ziele in Einklang und sind nur selten das Ergebnis einer einzigen Entscheidung. Ausgangspunkt sollte aber immer sein, was die Verpackung über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg leisten muss und welche Fakten den einzelnen Entscheidungen zugrunde liegen“, sagt Erja Hyrsky, SVP, Commercial Operations bei Metsä Board.

„Mit Inboxing möchten wir Marken, Designer, Verpackungsexperten und Nachhaltigkeitsspezialisten frühzeitig miteinander ins Gespräch bringen, damit Annahmen hinterfragt, Optionen verglichen und bessere Verpackungslösungen entwickelt werden können“, so Hyrsky abschließend.

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