WSI: Tarifgehälter real um rund zwei Prozent gestiegen
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Bei den Tarifverhandlungen 2014 ist für die Arbeitnehmer meist ein realer Einkommenszuwachs herausgekommen.
Nach einer am Dienstag vorgestellten Auswertung des gewerkschaftlichen WSI-Tarifarchivs lagen die meisten Abschlüsse zwischen 3 und 3,5 Prozent. Gleichzeitig seien die Verbraucherpreise mit rund einem Prozent nur sehr moderat angestiegen.
Daraus folgt laut WSI-Tarifexperte Reinhard Bispinck: "Auf das ganze Jahr 2014 gerechnet ist daher mit einer realen Steigerung der Tarifverdienste von rund zwei Prozent zu rechnen."
Neben dem normalen Tarifgeschäft war das Jahr durch zwei Sonderentwicklungen geprägt. Bei der Deutschen Bahn lief der so genannte Grundlagentarifvertrag aus dem Jahr 2008 aus, auf dessen Basis bis dahin die Gewerkschaften GDL und EVG für getrennte Berufsgruppen verhandelt hatten. In der aktuellen Verhandlungsrunde ist ein scharfer Konkurrenzkampf um die Vertretung der einzelnen Mitglieder entbrannt, der bereits zu mehreren Lokführerstreiks geführt hat.
Zudem haben einzelne Branchen wie die Fleisch- oder die Land- und Forstwirtschaft auf den 2015 geltenden gesetzlichen Mindestlohn mit legalen Übergangsregelungen reagiert. Mit neuabgeschlossenen Tarifverträgen zögern sie den Zeitpunkt hinaus, an dem die Branchenmindestlöhne die Grenze zu 8,50 Euro Stundenlohn überschreiten. Für spätere Zeitpunkte wurden Mindestlöhne bereits deutlich über dem gesetzlichen Niveau vereinbart./ceb/DP/stw (dpa)
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