SABMiller belastet durch schwachen Bierabsatz in China
Der rückläufige Bierkonsum in China hat SABMiller im abgelaufenen Quartal ausgebremst. Schlechte Wetterbedingungen hätten das Geschäft in China beeinträchtigt, wie der weltweit zweitgrößten Brauereikonzern am Mittwoch in einem Zwischenbericht zu den Verkaufszahlen mitteilte. So ging der Bierabsatz ohne Einberechnung von Zukäufen im dritten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember weltweit um ein Prozent zurück. Experten hatten mit einem leichten Zuwachs gerechnet. In Afrika Europa und Lateinamerika liefen die Geschäfte gut, in Nordamerika dagegen auch eher schwach.
Wie der Produzent von Marken wie Pilsner Urquell, Grolsch, Tyskie, Miller und Foster's weiter mitteilte, stieg der Umsatz mit Bier um vier Prozent. Hier klammert SABMiller Verbrauchssteuern, Wechselkursveränderungen und Zukäufe aus. Auch hier hatten Analysten mit mehr gerechnet. In den Markt der Brauereigiganten war zuletzt neue Bewegung gekommen. Im September hatte sich SABMiller mit seinem Vorstoß zur Übernahme des niederländischen Konkurrenten Heineken (Paulaner, Desperados) eine Abfuhr eingefangen./stk/jha/zb (dpa)
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