Siebert: „NORDSEE vor stürmischen Zeiten?“
Neunte Tarifverhandlung muss Einigung bringen
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„NORDSEE stehen stürmische Zeiten bevor, wenn es morgen in Hamburg keinen Durchbruch bei der Tarifverhandlung für die bundesweit rund 4.500 Beschäftigten gibt“, hat Burkhard Siebert, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), heute angekündigt. „Wir fordern einen Überleitungs-Tarifvertrag, der für die derzeit Beschäftigten die bisherigen Entgelte absichert und soziale Leistungen fortführt.“
Das Gastronomie-Unternehmen, das bundesweit 326 Stores – davon 240 in Eigenregie – betreibt, hatte im Juli 2015 mitten in den seit März 2015 laufenden Haustarifverhandlungen den Beitritt in den Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) zum 1. Januar 2016 erklärt und angekündigt, künftig die günstigeren Flächentarifverträge des BdS anzuwenden. Seitdem verhandeln die Gewerkschaft NGG und die Geschäftsführung der NORDSEE über Regelungen zur Überleitung in die Tarifverträge des BdS. Im September 2015 hat der Arbeitgeber darüber hinaus die bisherigen Hautarifverträge gekündigt.
Siebert: „Unsere Tarifkommission ist der Arbeitgeberseite zuletzt deutlich entgegen gekommen. Nach bisher acht erfolglosen Verhandlungsrunden erwarten wir von der Geschäftsführung, dass diese jetzt ihrerseits zu ihrem Wort steht. Wir erwarten, dass die Einkommen der heute Beschäftigten weitgehend abgesichert und bisherige soziale Leistungen wie Krankenbeihilfe oder Jubiläumszuwendung für alle Beschäftigten fortgeführt werden. Sollte es morgen zu keiner Einigung kommen, stehen der NORDSEE stürmische Zeiten bevor.“
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