Grüne Woche 2016: "Eine Welt ohne Hunger ist möglich"
Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung präsentiert erstmals eigene Sonderschau auf der Grünen Woche
"Eine Welt ohne Hunger ist möglich", unter diesem Motto präsentiert sich das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erstmals mit einer eigenen Sonderschau auf der Internationalen Grünen Woche Berlin. Die Besucher erhalten vom 15. bis 24. Januar einen Überblick über die wichtigsten Herausforderungen und Handlungsfelder im Kampf gegen den weltweiten Hunger und bei der Sicherung einer gesunden Ernährung.
Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller beim Besuch in der Landwirtschaftsakademie Green College in Rukka (Indien, 6.10.2015), hier mit Frauen, die ein neuartiges Pflanzverfahren für Reispflanzen anwenden
BMZ/photothek.net / Michael Gottschalk
Mit der Sonderschau in Halle 16 setzt das BMZ auf rund 350 Quadratmetern einen neuen Akzent auf der weltweit bedeutendsten Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. In einer globalisierten Welt können die Menschen nicht mehr trennen zwischen Nord und Süd, Entwicklungs- und Industrieländern. Im Kontext der aktuellen Flüchtlingskrise will das BMZ zeigen: Mit langfristig angelegten Maßnahmen beugt deutsche Entwicklungspolitik Fluchtursachen vor und trägt wesentlich zu Frieden und Stabilität bei. Aber wie können wir den Hunger bekämpfen? Wie können wir den Menschen Perspektiven im ländlichen Raum bieten?
Eine außergewöhnliche Bildergalerie im Wandelgang erzählt den Besuchern, wie Entwicklungsländer Hunger und Armut insbesondere in ländlichen Regionen überwinden können und welchen Beitrag das BMZ dabei leistet.
Anhand von ausgewählten Agrarprodukten wie Reis, Süßkartoffel, Erdnuss, Kakao oder Fisch werden in der Sonderschau ausgewählte Projekte des BMZ vorgestellt.
Unter dem Motto "Sei mein Gast" lädt das BMZ alle Interessierten ein, sich mit Menschen aus Äthiopien, Kenia, Uganda und Burkina Faso über ihre konkrete Lebens- und Ernährungssituation auszutauschen. Weitere Informationen gibt es zum Thema zur frühkindliche Ernährung, Strukturwandel auf dem Land sowie über die Möglichkeiten, die Lebenssituation in Entwicklungsländern zu verbessern.
KIKA-Moderator Felix Seibert-Daiker (Erde an Zukunft) und Katja Gallus (Deusche Welle Akademie) führen die Besucher zehn Tage lang durch ein unterhaltsames und informatives Bühnenprogramm rund um die Themen Ernährung und Landwirtschaft in Entwicklungsländern.
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