Milchindustrie sieht Preistal durchschritten
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Die deutsche Molkereibranche sieht eine deutliche Entspannung in der Milchkrise. "Das Preistal ist durchschritten", teilte der Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes, Eckhard Heuser, am Dienstag in Berlin mit. Weltweit steigende Notierungen an den Milchbörsen dürften zu höheren Preisen für Erzeuger und Verbraucher führen. Mit dem Lebensmittelhandel seien schon größere Vertragspakete ausgehandelt worden, die mittelfristig erheblich bessere Preise für die Bauern versprächen.
Hintergrund sei ein geringeres Angebot in den vergangenen Monaten. Auf politische Entscheidungen oder Maßnahmen zur Mengenreduzierung sei dies nicht zurückzuführen, betonte der Verband. Im Juli hätten Landwirte im Schnitt 23 Cent pro Kilogramm Milch bekommen, erklärte ein Sprecher des Verbands. Die Spanne habe dabei von 20 bis 27 Cent je nach Molkerei und Bundesland gereicht. Nun gehe es nach oben, welche Preise zu erwarten sind, sei aber unklar. Der Verband vertitt Molkereien in Deutschland./sam/DP/stw(dpa)
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