Karstadt hat auch bei Lebensmittel-Tochter viele Stellen gestrichen
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Der Essener Warenhauskonzern Karstadt hat auch bei der Sanierung seiner Lebensmitteltochter zahlreiche Stellen gestrichen. Die Neuausrichtung bringe seit Februar 2016 «an fast allen Standorten einen teilweise recht erheblichen Personalabbau» mit sich, teilte die Konzerntochter Karstadt Feinkost in ihrer im Bundesanzeiger veröffentlichen Bilanz für 2015 mit. Die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» (Mittwoch) hatte zuerst darüber berichtet.
Die Konzerntochter Karstadt Feinkost beschäftigte 2015 dem Jahresabschluss zufolge im Durchschnitt noch gut 2000 Mitarbeiter. Umgerechnet entsprach dies gut 1500 Vollzeitstellen. Geplant war nach Unternehmensangaben ein Abbau von rund 350 Vollzeitstellen durch ein «Freiwilligen-Programm».
Karstadt-Chef Stephan Fanderl hatte die Lebensmitteltochter bereits Ende 2015 in einem dpa-Interview als Sanierungsfall bezeichnet und angekündigt: «Wir werden hier künftig rund 35 bis 40 von heute noch 43 Standorten profitabel weiterbetreiben.»
Für das Geschäftsjahr 2015 wies die Lebensmitteltochter einen Jahresfehlbetrag von 23,4 Millionen Euro aus, nach einem Verlust von 8 Millionen Euro im Vorjahr. Doch belasteten 2015 Sanierungsaufwendungen von 18,1 Millionen Euro das Ergebnis. Für 2016 erwartete Karstadt Feinkost einen «leicht positiven Jahresüberschuss». In seinem Jahresabschluss betonte das Unternehmen: «Die ersten Maßnahmen aus dem Sanierungskonzept greifen, dies betrifft die deutlich verbesserte Kostensituation, sowohl bei den Personalkosten als auch im Sachkostenbereich.» (dpa)
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