Milchprodukte hemmen Wachstum von Danone - Prognose nach Übernahme angehoben
Ein schwaches Marktumfeld für Milchprodukte bremst weiterhin das Wachstum des Lebensmittelproduzenten Danone. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2017 auf vergleichbarer Basis - also ohne Effekte auf Währungsbewegungen und Übernahmen - zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 5,46 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das war so viel wie Analysten im Durchschnitt erwartet hatten. Inklusive dieser Effekte lag das Plus bei 3 Prozent. Im Geschäft mit frischen Milchprodukten fiel der Umsatz auf vergleichbarer Basis um mehr als 2 Prozent.
Die Prognosen für das Gesamtjahr hob Danone nach dem Abschluss der zehn Milliarden Dollar teuren Übernahme des Anbieters von Bio-Produkten WhiteWave derweil an. Vor Wechselkursveränderungen rechnet das Unternehmen für 2017 nun mit einem prozentual zweistelligen Wachstum des Gewinns je Aktie im Vergleich zu dem 2016 erzielten 3,10 Euro. Grundlage sei die Erwartung die Erwartung eines moderaten Umsatzanstiegs auf vergleichbarer Basis./mis/he (dpa)
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