Coca-Cola gibt Plan für dritten Brunnen in Lüneburg auf
Coca-Cola <US1912161007> wird nun doch keinen dritten Trinkwasserbrunnen im Landkreis Lüneburg bauen. Es gebe aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Mineralwasser keinen Bedarf mehr, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Einen Antrag für die Wasserentnahme werde das Unternehmen deshalb vorerst nicht einreichen. Kritiker des umstrittenen Projekts begrüßten die Entscheidung des Konzerns.
Bild von Martin Str auf Pixabay
Seit Jahren hatte Coca-Cola über sein Tochterunternehmen Apollinaris an dem Vorhaben gearbeitet. Anfang des Jahres 2021 hatte es deshalb bereits Testbohrungen gegeben. Geplant war die Errichtung eines Brunnens, um jährlich bis zu 350 Millionen Liter Wasser aus 195 Metern Tiefe zu fördern.
Aus der Bevölkerung hatte es wegen des geplanten Brunnens immer wieder Kritik und Proteste gegeben. Im Januar 2021 war ein für einen Pumpversuch vorgesehenes Rohr mit Beton und Unrat verschlossen worden. Die Brunnen-Kritiker hatten Sorge, dass die Trinkwasserressourcen dadurch zu stark beansprucht würden. Die Landtagsfraktion der Grünen wertete das vorläufige Aus für den Brunnen als Erfolg: "Im Sinne der Klimavorsorge ist das ein wichtiger Beitrag", teilte die Fraktion mit. Auch die Lüneburger Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) begrüßte die Entscheidung./xma/DP/stw
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