Thünen-Institut startet neuen Themenschwerpunkt zu One Health
Menschliche, tierische und ökologische Gesundheit – warum das eine nicht ohne das andere geht
Was wir essen, wirkt weit über den eigenen Tellerrand hinaus. Deshalb betrachtet der One-Health-Ansatz menschliche, tierische und ökologische Gesundheit als Teile eines gemeinsamen Systems. Am Thünen-Institut wird dazu in verschiedenen Bereichen geforscht. Der Themenschwerpunkt gibt einen Überblick.
Hinter jedem Lebensmittel stehen Tiere, Böden und Ökosysteme. Der One-Health-Ansatz betrachtet menschliche, tierische und ökologische Gesundheit deshalb nicht getrennt, sondern als Teile eines gemeinsamen Systems. In seinem neuen Themenschwerpunkt One Health zeigt das Thünen-Institut in den kommenden Wochen, wie eng die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt zusammenhängen und welche Forschungsergebnisse, Daten und Ansätze dabei unterstützen, Agrar- und Ernährungssysteme zukunftsfähig zu machen. Forschende aus den Thünen-Instituten für Betriebswirtschaft, Marktanalyse, Agrarklimaschutz, Agrartechnologie, Ökologischer Landbau, Seefischerei, Ostseefischerei und Fischereiökologie steuern ihre Expertise in unterschiedlichsten Beiträgen und Formaten vom erklärenden Text über die Infografik bis zum Podcast bei. Die Beiträge sind erkennbar am Logo und werden auf der Website in einem Dossier gesammelt.
Auf der Website finden Sie in den kommenden Wochen unter anderem Beiträge zur Planetary Health Diet, zu Hülsenfrüchten und ihren Benefits für Umwelt, Mensch und Klima, zu Tierwohlaspekten, Kreislaufwirtschaft und Bodenbearbeitung sowie zu Fisch als nachhaltigem Lebensmittel. Diese bilden den aktuellen Stand der Thünen-Forschung ab und können als Hintergrundmaterial für eigene Recherchen genutzt werden.
Der Weg zu einem Agrar- und Ernährungssystem im Sinne von One Health führt über viele parallele Ansätze. Manche liegen in der Hand der Verbraucherinnen, andere erfordern systemische Veränderungen und politische Weichenstellungen. Es gibt Ansätze, die bestehende Abläufe effizienter machen, weil sie beispielsweise Lebensmittelverschwendung reduzieren, und solche, die ganze Systeme neu denken, wie in der Kreislaufwirtschaft. Einige Ansätze bedeuten eine Rückbesinnung auf alte Muster, etwa auf den Sonntagsbraten statt das tägliche Stück Fleisch. Andere setzen auf neue Technologien wie Indoor Farming und alternative Lebensmittel wie Algen, Muscheln und Insektenprotein.
Der aktuelle Themenschwerpunkt ist nach Frauen in ländlichen Räumen, Boden und Wasser der vierte, den das Thünen-Institut umsetzt.
Themen
Organisationen
Weitere News aus dem Ressort Wissenschaft
Holen Sie sich die Lebensmittel- und Getränke-Branche in Ihren Posteingang
Mit dem Absenden des Formulars willigen Sie ein, dass Ihnen die LUMITOS AG den oder die oben ausgewählten Newsletter per E-Mail zusendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch die LUMITOS AG erfolgt auf Basis unserer Datenschutzerklärung. LUMITOS darf Sie zum Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der LUMITOS AG, Ernst-Augustin-Str. 2, 12489 Berlin oder per E-Mail unter widerruf@lumitos.com mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zudem ist in jeder E-Mail ein Link zur Abbestellung des entsprechenden Newsletters enthalten.