Burger-Laden macht nach Wirbel um «Erdogan-Burger» wieder auf
Nach einigem Wirbel um seinen «Erdogan-Burger» und einer damit verbundenen Betriebspause hat ein Kölner Fastfood-Laden wieder geöffnet. Am Mittwoch brutzelte es in der Küche. Inhaber Jörg Tiemann hatte das Restaurant am Samstag dicht gemacht und die Auszeit mit den Anfeindungen begründet, die ihm im Netz und auch am Laden wegen seines «Erdogan-Burgers» entgegengeschlagen seien.
Hauptbestandteil der Kreation ist Ziegenkäse - eine Anspielung auf Jan Böhmermanns Erdogan-Gedicht, gegen das der türkische Präsident rechtlich vorgeht.
«Der «Erdogan-Burger» bleibt so lange im Programm, so lange Erdogan menschenrechtsfeindliche Politik macht», sagte Tiemann. Er sei ein politischer Mensch, das sei sein Antrieb, versicherte er - auch wenn er weiß, wie viel Aufmerksamkeit ihm die medienwirksame Aktion eingebracht hat. In der Betriebspause hat Tiemann in Sicherheit investiert. Der Laden hat nun Überwachungskameras. (dpa)
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