Bundesernährungsminister: Neue Lebensmittel-Kennzeichnung schafft Transparenz
Bundesernährungsminister Christian Schmidt hat die neuen Vorgaben zur Kennzeichnung von Fett, Salz und Zucker auf der Packung von Lebensmitteln begrüßt. "Damit gewinnt der Verbraucher noch mehr Transparenz", sagte der CSU-Politiker zum Inkrafttreten der EU-weiten Neuregelung am Dienstag. Vorverpackte Lebensmittel müssen nun mit einer einheitlichen Tabelle gekennzeichnet werden, die Nährstoffgehalte bezogen auf 100 Gramm oder 100 Milliliter angibt.
Dies gilt für den Brennwert (Kalorien), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz. Viele Hersteller geben diese Werte bereits an. Verbraucherschützer sehen weiterhin Schwächen der Vorgaben, da sie beispielsweise nicht für Alkohol gelten.
Die Grünen pochen auf eine Kennzeichnung in den Ampelfarben rot, gelb und grün. "Die farbliche Kennzeichnung bietet die Möglichkeit auf einen Blick festzustellen, ob es sich bei Produkten um Zucker-, Salz-, oder Fettbomben handelt", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Nicole Maisch./sam/DP/stk (dpa)
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