bofrost* lehnt MRI-Vorschlag zur Nährwertkennzeichnung ab
Nutri-Score bleibt einziger Ansatz für europäische Gesamtlösung
bofrost*, der europäische Marktführer im Direktvertrieb von Eis- und Tiefkühlspezialitäten und Vorreiter bei der Einführung des Nutri-Scores in Deutschland, lehnt das aktuell vom Max-Rubner-Institut (MRI) vorgelegte Modell für eine Nährwertkennzeichnung ab. Der auf dem Berechnungssystem des Nutri-Scores basierende Vorschlag stellt in der vorgelegten Form eine Verschlechterung der Transparenz für Verbraucher dar: Trotz identischer Berechnungsgrundlage ist die visuelle Darstellung für den Verbraucher weniger verständlich und deutlich komplexer als der auf einen Blick zu erfassende Nutri-Score mit farblicher Abstufung. Zudem steht der MRI-Ansatz für einen nationalen, deutschen Alleingang. Ziel muss aber eine europaweit verbindliche Kennzeichnung sein, die Verbrauchern hilft, sich beim Einkauf einfach und transparent über die Nährwert-Zusammensetzung von Lebensmitteln für eine ausgewogene Ernährung zu informieren. Diese Anforderungen erfüllt nur das Nutri-Score-Modell, das von europäischen Verbraucherschutzverbänden und der französischen Regierung unterstützt wird und in mehreren europäischen Ländern bereits eingeführt ist.
In Deutschland ist bofrost* mit Danone, iglo, McCain und Mestemacher eines der Lebensmittelunternehmen, das sich für die freiwillige Einführung des in Frankreich entwickelten und bereits erprobten Systems entschieden hat. In Frankreich, Belgien und Spanien ist Nutri-Score bereits im Einsatz - weitere europäische Länder erwägen die Einführung. Damit will bofrost* Kunden und Verbrauchern durch eine wissenschaftlich fundierte und neutrale, leicht verständliche Kennzeichnung mehr Transparenz und damit eine Orientierungshilfe bei der Lebensmittelwahl bieten.
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