Deutsches Biotech-Start-up entscheidet sich für Sachsen-Anhalt als Standort für Proteinproduktion

MicroHarvest setzt auf regionale Melasse als Rohstoff und kurze Lieferketten in unsicheren Zeiten

20.03.2026
MicroHarvest

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MicroHarvest, das deutsche Biotechnologieunternehmen, das Eiweißbestandteile durch Biomassefermentation unter Verwendung regionaler Nebenströme aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft herstellt, gab bekannt, dass es den Industriepark Leuna (Sachsen-Anhalt) als Standort für seine künftige Produktionsanlage ausgewählt hat. Die geplante Anlage ist auf eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen ausgelegt. Geplant sind Investitionen in der Region in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags und die Schaffung von rund 25 Arbeitsplätzen bei MicroHarvest. MicroHarvest hat einen EEW-Zuschuss von bis zu 5,46 Millionen Euro aus dem Bundesförderprogramm für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft erhalten. Mit den Mitteln soll die Ausweitung der energie- und ressourceneffizienten industriellen Bioproduktion beschleunigt werden.

Die Bekanntgabe erfolgte vor Ort gemeinsam mit lokalen Standortpartnern und politischen Vertretern, darunter Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (MdB), und Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.

Die Entscheidung für Leuna ist ein wichtiger Meilenstein für MicroHarvest auf dem Weg in die industrielle Produktion, die in Zeiten des Klimawandels und der geopolitischen Unsicherheit Innovation, Arbeitsplätze und eine sichere Proteinversorgung für Deutschland und Europa bringt. Der vorläufige Zeitplan des Unternehmens sieht die Aufnahme der Produktion in etwa zwei Jahren vor. Vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Nachfrage nach Proteinen und fragilen Versorgungsketten skaliert MicroHarvest die fermentationsbasierte Produktion, um eine stabilere europäische Proteinversorgung zu gewährleisten.

"Die Entscheidung für Leuna ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg von der Entwicklung der Technologie zum Aufbau industrieller Kapazitäten", so Katelijne Bekers, Mitbegründerin und CEO von MicroHarvest. "Bei diesem Projekt geht es darum, die Widerstandsfähigkeit der europäischen Versorgung zu stärken, indem wir einen neuen, skalierbaren und von Jahreszeiten und Klimaschwankungen unabhängigen Weg zur Herstellung von Proteinzutaten eröffnen. Leuna bietet uns das industrielle Rückgrat und das regionale Ökosystem für die Umsetzung."

Warum Leuna: Infrastruktur, Nähe und industrielles Momentum

MicroHarvest entschied sich für Leuna, nachdem es rund 40 potenzielle Standorte in ganz Europa geprüft hatte. Der Standort bietet eine große Nähe zu regionalen Rohstoffen, eine hochwertige industrielle Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen im Industriepark Leuna sowie ein gut etabliertes Industriecluster mit einem wachsenden Biotechnologie-Ökosystem. Das Projekt soll auch den zukunftsorientierten Wandel der Industrieregion Leuna unterstützen, indem es neben der etablierten Industrie auch biotechnologisch gestützte, ressourceneffiziente Produktionswege vorantreibt.

"Unser Ziel war es, einen Standort zu finden, an dem wir uns auf unsere biotechnologischen Kernaktivitäten konzentrieren können, anstatt die industriellen Grundlagen von Grund auf neu aufzubauen", sagte Jonathan Roberz, Mitbegründer und COO von MicroHarvest. "Leuna stach eindeutig hervor. Die Qualität der Infrastruktur, die Versorgungseinrichtungen und das umliegende Agrarverarbeitungsnetzwerk schaffen die Voraussetzungen für eine schnelle Umsetzung - genau das, was man braucht, wenn man ein fermentationsbasiertes Produktionssystem skalieren will."

Rohstoff- und Lieferkettenansatz

In Leuna plant MicroHarvest die Verwendung von Nebenströmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft als Ausgangsmaterial, vor allem Melasse. Das Unternehmen sicherte sich die regionale Verfügbarkeit, um eine kurze, lokale Lieferkette zu unterstützen und die Versorgungssicherheit unter unsicheren geopolitischen Bedingungen zu erhöhen.

Partner und regionale Zusammenarbeit

MicroHarvest wird mit dem Industriepark Leuna als Betreiber und Versorger sowie mit regionalen Akteuren der Agrarindustrie als Rohstofflieferanten zusammenarbeiten. Es wird erwartet, dass das Projekt auch von lokalen und föderalen öffentlichen Akteuren durch Genehmigungsverfahren und Investitionsanreize unterstützt wird.

Sichtbarkeit der Nachfrage

MicroHarvest verfügt über eine starke Nachfragesicht für seine geplante Kapazität und führt aktiv Gespräche mit einer Mischung aus multinationalen Kunden und mittelständischen White-Label-Herstellern. Die angestrebte Jahreskapazität von 15 Kilotonnen entspricht dem Bedarf, den das Unternehmen bereits sieht und auf den es hinarbeitet.

Diese Standortentscheidung baut auf den jüngsten kommerziellen Fortschritten von MicroHarvest auf, darunter Produkteinführungen mit Partnern wie VEGDOG und THE PACK.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit einem Computersystem ohne menschlichen Eingriff übersetzt. LUMITOS bietet diese automatischen Übersetzungen an, um eine größere Bandbreite an aktuellen Nachrichten zu präsentieren. Da dieser Artikel mit automatischer Übersetzung übersetzt wurde, ist es möglich, dass er Fehler im Vokabular, in der Syntax oder in der Grammatik enthält. Den ursprünglichen Artikel in Englisch finden Sie hier.

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