BASF Agricultural Solutions und das IRRI erweitern ihre Partnerschaft, um den nachhaltigen Reisanbau weiter voranzubringen
Phase zwei von OPTIMA Rice untersucht Bodengesundheit, Kohlenstoffspeicherung und den Einsatz von Biokohle
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Forschung in der ersten Phase bestätigte praktikable Ansätze zur Verringerung von Methanemissionen im Reisanbau; in der zweiten Phase stehen Bodengesundheit, Kohlenstoffspeicherung und der Einsatz von Biokohle im Mittelpunkt.
BASF Agricultural Solutions und das International Rice Research Institute (IRRI) haben ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit unter dem Titel „Optimizing Management for Reduction of Greenhouse Gases in Rice“ („OPTIMA Rice“) ausgeweitet. Ziel ist es, den nachhaltigen Reisanbau weiter voranzubringen, wobei der Schwerpunkt auf der Reduzierung von Methan und anderen Treibhausgasen liegt. Das 2024 gestartete Projekt soll Lösungen entwickeln, die in der Praxis umsetzbar, für Landwirte wirtschaftlich tragfähig und durch Erkenntnisse aus Feldversuchen belegt sind. Die mehrjährige Zusammenarbeit verbindet die Expertise von BASF bei der Integration nachhaltiger landwirtschaftlicher Verfahren in reale Anbausysteme mit der weltweit führenden Reisforschung des IRRI.
Die erste Phase von OPTIMA Rice hat gezeigt, dass das kontrollierte Austrocknen von Reisfeldern in bestimmten Abständen – ein Verfahren, das als „Alternate Wetting and Drying“ (AWD) bekannt ist und durch Direktsaat ermöglicht wird – die Methanemissionen deutlich reduzieren und den Wasserverbrauch senken kann, ohne die Erträge zu beeinträchtigen (siehe Global Carbon Field Trial Report 2025). Dies ist besonders für Landwirte relevant, die eine Teilnahme an Programmen zur Kohlenstoffbindung in der Landwirtschaft erwägen, da sie dafür ihre Bewässerungsverfahren im Reisanbau anpassen müssten. Darüber hinaus kann ein verbessertes Management von Reisstroh die Methanemissionen weiter reduzieren.
In der nächsten Phase werden BASF und das IRRI ihren Schwerpunkt auf die Bodengesundheit verlagern – insbesondere auf die Rolle von Kohlenstoff und Stickstoff im Boden. Neben der Reduzierung von Emissionen muss eine klimaangepasste Landwirtschaft die Bodengesundheit erhalten, um die langfristige Produktivität zu sichern. Das Projekt unterstreicht, wie wichtig es ist, besser zu verstehen, wie sich Veränderungen beim Wasserverbrauch im Laufe der Zeit auf die Böden auswirken. Gemeinsam werden die Partner außerdem weitere Ansätze untersuchen, etwa den Einsatz von Biokohle. Diese kann dazu beitragen, Kohlenstoff im Boden zu speichern und gleichzeitig dessen Fruchtbarkeit und Struktur zu verbessern.
„Klimaangepasste Reisanbausysteme müssen auf dem Feld funktionieren – nicht nur auf dem Papier“, sagte Marko Grozdanovic, Senior Vice President, Global Strategic Marketing & Sustainability bei BASF Agricultural Solutions. „Wir wissen, dass die Einführung neuer Verfahren für Landwirte nicht immer einfach ist. Sie erfordert Vertrauen, Unterstützung und praxiserprobte Lösungen. Durch die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit dem IRRI stärken wir die wissenschaftliche Grundlage, die Landwirte dabei unterstützt, klimaangepasste Verfahren im Reisanbau sicher umzusetzen. Gleichzeitig vertiefen wir unseren Fokus auf die Böden.“
„Reis ist ein Grundnahrungsmittel für Milliarden von Menschen. Die Art und Weise, wie Reis angebaut wird, zu verändern, ist daher sowohl für den Klimaschutz als auch für nachhaltige Lebensgrundlagen der Landwirte von entscheidender Bedeutung“, sagte Yvonne Pinto, Generaldirektorin des IRRI. „Durch unsere fortgesetzte Zusammenarbeit mit BASF verbinden wir wissenschaftliche Genauigkeit mit konkreten Lösungen. Hochwertige wissenschaftliche Erkenntnisse und vertrauensvolle Kooperationen sind entscheidend, um Landwirte zu unterstützen, die Umwelt zu schützen und das globale Ernährungssystem zu stärken.“
Obwohl OPTIMA Rice auf Feldversuchen auf den Philippinen basiert, sollen die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit weltweit auf die wichtigsten Reisanbauregionen übertragbar sein – etwa auf Märkte wie China, Indien, Japan, Brasilien oder Italien.