Tarifverhandlungen Coca-Cola
Nur Magerangebot der Konzernführung
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Auch die heutige 2. Verhandlung über einen neuen Tarifvertrag für die 7.500 Beschäftigten der Coca-Cola European Partners Deutschland wurde ergebnislos vertagt.
„Das Angebot der Arbeitgeber war nicht verhandelbar. 1,9 Prozent mehr Geld für 12 Monate – das ist gerade mal die Inflationsrate. Auch ein weiteres Angebot für 24 Monate – 2,5 Prozent im ersten plus 2,4 Prozent im zweiten Jahr – ist ebenfalls weit entfernt von verhandlungsfähig. Auf dieser Basis macht Verhandeln keinen Sinn“, so Uwe Hildebrandt, Vorsitzender des Landesbezirks Südwest der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Die Gewerkschaft NGG fordert die Erhöhung der Entgelte um 180 Euro und der Vergütungen für die Auszubildenden um 100 Euro mit einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten.
„Das Geschäftsjahr 2018 war für Coca-Cola dank des Jahrhundertsommers und der Fußball-WM sehr erfolgreich. Die Beschäftigten haben hart dafür gearbeitet und erwarten, dass sie angemessen am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Wenn sich die Arbeitgeber nicht endlich bewegen und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, werden wir ihnen den Hahn abdrehen“, erklärte Hildebrandt.
Die nächste Verhandlung findet am 12. und 13. März 2019 in Berlin statt.
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